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Musik: Erskine Hawkins, William Johnson and Julian Dash Text: Buddy Feyne Arrangement für Akkordeonorchester: Hans-Günther Kölz
Tuxedo Junction ist ein berühmter Jazz-Titel, der vor allem mit Glenn Miller in Verbindung gebracht wird (z.B. in dem Film “Die Glenn Miller Story”). Doch zuerst komponierte und nahm ihn
Erskine Hawkins mit seinem Orchester 1939 auf. Glenn Miller überarbeitete das Arrangement und landete mit seiner Aufnahme 1940 einen Riesenerfolg.
Der Name Tuxedo Junction geht auf eine kleine Straßenbahnkreuzung in Birmingham im Bundesstaat Alabama zurück. Dort fand um 1930 praktisch das Nachtleben der Schwarzen Bevölkerung von
Birmingham in Bars und Clubs statt. “Tuxedo Junction” steht auch für einen gleichnamigen Nachtclub in der Nähe dieser Kreuzung, in dem viele später berühmte Musiker ihren ersten Auftritt
hatten. Erskine Hawkins setzte diesem Club mit diesem Titel ein Denkmal. Im Songtext heisst es:
“Way down south in Birmingham I mean south in Alabam’ There’s an old place where people go To dance till break of day”
It’s a junction where the town folks meet
At each function in a tux they greet you.”
Die Legende sagt, dass der Name “Tuxedo Junction“ darauf zurückzuführen ist, dass die Leute,die direkt von der Arbeit kamen und die unpassend gekleidet waren, um in einen Nachtklub eingelassen
zu werden, sich in der Nähe in einem Geschäft einen Smoking (engl. Tuxedo) mieten konnten, indem sie ihre Arbeitskleidung als Pfand hinterlegten. Also wurde die Gegend bekannt als die
Straßenbahnkreuzung (junction), an der man einen Smoking (Tuxedo) bekommen konnte.
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